Die Hinterhofküche
Kross gebratenes Zanderfilet auf Rahmsauerkraut mit Kartoffelstampf
5. März 2011 

Es ist immer noch bitter kalt, also gibts noch einmal Wintergemüse. Habe Sauerkraut aus dem Faß auf dem Markt gekauft. Bevor wir jetzt ins Kino eilen und "The Kings Speech" anschauen, gibt es ein herrliches Lieblingsgericht.

Ich liebe Sauerkraut in Verbindung mit Fisch. Beim Aufschreiben des Gerichtes läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an den köstlichen super frischen Zander denke, den wir heute hatten.

Für 2 Personen mit gutem Appetit

Ich schneide die 400g Zanderfilet in 4 Scheiben und salze den Fisch.

Ich habe 500g Kraut unter kaltem Wasser abgespült, das mache ich, weil ich lieber etwas milderes Kraut mag. Dann gehe ich schnell mit einer Küchenschere durch das Kraut und schneide ein paar mal rein, damit es nicht so lang ist.
Jetzt schneide ich eine große Schalotte in kleine Stücke und dünste diese in einem Topf in einem Sonnenblumenöl-Buttergemisch an. Während die Schalotte glasig wird, schäle ich einen mittelgroßen Apfel und achtel diesen und schneide diese Achtel in kleine Stücke.
Zu der Schalotte gebe ich das Sauerkraut und den Apfel und lösche alles mit einer halben Tasse Apfelsaft ab und gebe außerdem noch 150ml Sahne dazu.
Ich würze alles mit Salz, Pfeffer aus der Mühle, einem Tl. Zucker, 2 Lorbeerblättern, 1 Nelke und 4 leicht angedrückten Wachholderbeeren.
Jetzt gebe ich den Deckel auf den Topf und lasse alles eine halbe Stunde leicht köcheln.

Ich schäle schnell Kartoffeln für 2 Hungrige und koche diese mit Salz gar.
Jetzt lasse ich in einer beschichteten Pfanne Butterschmalz aus und gebe den Fisch auf der Hautseite in das heiße Fett. Ich lasse den Fisch etwa 7 Minuten scharf braten, er darf nicht verbrutzeln, und wende dann den Fisch, die Herdplatte stelle ich aus und lassen den Fisch auf der anderen Seite ausbrutzeln.

In einem kleinen Töpfchen wird etwas Milch und ein Klacks Butter warm. Die Kartoffeln gieße ich ab und gebe das Butter-Milch-Gemisch darüber und stampfe das ganze leicht an. Etwas Muskat darf nicht fehlen.
Jetzt das Kraut noch einmal abschmecken, und nun ist alles fertig!
Ein herrliches Essen vor diesem wirklich tollen Film. Er klingt hier beim Schreiben noch nach.




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