Die Hinterhofküche

Nahrungsmittel mit krebshemmender und krebs-vorbeugender Wirkung


Die Ernährung ersetzt keine ärztliche Krebsbehandlung. Sie soll zusätzlich zur Genesung oder aber zur Vorbeugung beitragen.

Bei einer gesunden Ernährung kann in der Regel auf Nahrungsergänzungmittel verzichtet werden, außer jemand hat aufgrund einer Erkrankung nachgewiesene Mangelerscheinungen. (Mit dem behandelnden Arzt besprechen).

Die folgende Liste ist nach der Lektüre "DAS ANTIKREBS-BUCH" von Servan-Schreiber entstanden. Neben den unten ausführlich behandelten Lebensmitteln empfiehlt er ausserdem:
  • ein- bis zweimal pro Woche Bio-Fleisch oder Bio-Huhn
  • ein- bis zweimal pro Woche Fisch
  • festkochende Bio-Kartoffeln
  • Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, Bohnen...)
  • Qinoa, Bulgur, Hirse und Couscous
  • Bio-Butter
  • Vollkornreis oder Basmatireis



Agavendicksaft
Eine gute Alternative zum Zucker. Aber nicht zu viel nehmen, Zucker sollte erheblich reduziert werden.


Algen
enthalten Fucoxanthin und Fucoidan, stärken das Immunsystem und schützen vor hormonabhängigen Krebsarten.


Ananas (Ananas comosus):
enthält reichlich antioxidatives Vitamin C und Vitamin E sowie verschiedene Enzyme, darunter die Cysteinprotease Bromelain. Dieser Enzymkomplex hat sich in Zellkulturen wie auch in der Behandlung von Krebspatienten als vielversprechend erwiesen: Er wirkt nicht nur gerinnungshemmend, entzündungshemmend und wundheilend, er hilft auch dem Immunsystem, sich gegen Tumorzellen besser zur Wehr zu setzen. In Tierversuchen zeigte sich, dass Bromelain zudem das Wachstum von Tumorzellen und die Metastasenbildung behindert.


Äpfel (Malus):
Apfelschalen sollte man essen – jedenfalls von Bio-Äpfeln. Denn Äpfel enthalten v. a. in der Schale Ballaststoffe wie das Pektin und verschiedene Phytochemikalien, die krebshemmend wirken können, wie eine deutsche Überblicksstudie zeigte. Nach einer britischen Studie macht Pektin ein Eiweiß unschädlich, das für die Entstehung von Krebs mit verantwortlich ist. Außerdem enthalten Äpfel u.a. das Flavonoid Quercetin. Verschiedene Tierversuche zeigten: dieser antioxidativ wirkende gelbe Farbstoff, der auch reichlich in Zwiebeln, Brokkoli oder grünen Bohnen enthalten ist, senkt nicht nur das Tumorrisiko bei Brustkrebs, sondern hemmt sowohl bei Brustkrebs wie auch bei Darm- und Leberkrebszellen das Tumorwachstum deutlich.


Aprikosen
Vitamin A und Lycopin


Basilikum
enthält Ursolsäure (auch in Majoran, Thymian und Rosmarin), wirkt antioxidativ und hemmt das Wachstum von Krebszellen.


Blaubeeren, Heidelbeeren
die Vitamin-E-Bomben wirken entzündungshemmend, wirken gegen Magen und Darmbeschwerden, werden bei Blasenschwäche empfohlen, Blaubeeren binden freie Radikale, und diese gelten als auslösender Faktor von Krebs. Die Beeren fördern die Blutbildung und haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt.


Brokkoli
enthält Glucosinolate (Indole, Isothiocyanate – auch in Rosenkohl, Blumenkohl, Grünkohl, Brunnenkresse und chinesischem Kohl), eliminiert krebsauslösende Substanzen im Körper.


Brombeeren
wirken auch antioxidativ. Binden freie Radikale, sind krebshemmend und entgiftend. Wirken positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem.


Chicorée (Cichorium intybus var. foliosum):
Die Sprossen der Salatzichorie enthalten Folate, Beta-Carotin und Vitamin C sowie den Bitterstoff Intybin (Lactucopikrin) und Inulin. Extrakte aus Chicoree zeigten in Zellkulturen entzündungshemmende und krebshemmende Wirkung.


Chili
enthält Capsaicin, hemmt das Wachstum von Krebszellen.


Cranberry/Moosbeere
enthält Proanthocyanidine (auch in Haselnüssen), wirkt antioxidativ; hemmt die Bildung von Blutgefäßen im Tumor, reduziert das Wachstum von Krebszellen und dient vor allem der Krebsvorbeugung.


Dunkle Schokolade
enthält Polyphenole (auch in grünem Tee, Kakao und Rotwein), wirkt antioxidativ, hemmt die Bildung von Blutgefäßen im Tumor und das Wachstum von Krebszellen. Wichtig ist ein Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent. Das Naschen von täglich 25g dunkler Schokolade ist aber auch deshalb gut, weil man dann weniger Appetit auf andere, ungesunde Süßigkeiten bekommt.


Erdbeeren
enthalten Ellagsäure (auch in Himbeeren und Pekannüssen), wirken antioxidativ, blockieren und eliminieren krebserregende Substanzen.


Estragon
enthält Lutoelin soll die Wirksamkeit von Chemotherapie und Bestrahlung verbessern.


Fisch
Selen, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren besonders in Lachs, Makrele, Hering, Sardellen, Sardinen auch aus Dosen in Olivenöl eigelegt, Aal, Bio-Thunfisch aus der Dose in Olivenöl oder im eigenen Saft


Getränke
Wasser aus Glasflaschen
mit Zitronensaft, oder Orangenschalen, Thymian, Minze, Ingweraufguß
Grüner japanischer Tee


Granatapfel und Granatapfelsaft
enthält Polyphenole


Grapefruit
enthält Cumarine (Desoxybergamottin), verlängert den Verbleib von krebshemmenden Stoffen im Körper.


Grüner Tee
enthält Polyphenole (Catechine), hemmt die Bildung von Blutgefäßen im Tumor und dient vor allem zur Krebsvorbeugung. Den Tee hierzu acht bis zehn Minuten ziehen lassen; die Sorten Japan Sencha und Gyokura haben einen sehr hohen Gehalt an Catechinen.


Hering:
unsere Nahrung enthält zu wenig Omega- 3-Fettsäuren, wie sie in Hering, Sardinen, Makrele und Lachs enthalten sind. Diese wertvollen Inhaltsstoffe drosseln die Produktion von Entzündungsmolekülen, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Drei Fischmahlzeiten pro Woche können das Risiko für Brust-, Prostata- und Darmkrebs um bis zu 40 Prozent senken.


Himbeeren
enthalten Proanthocyanidine (auch in Heidelbeeren und Rotwein), wirken antioxidativ, hemmen die Bildung von Blutgefäßen im Tumor.


Ingwer
enthält Gingerol und wirkt entzündungshemmend.


Joghurt (natur)
enthält Laktobazillen und Bitidobakterien (auch in Kefir), verringert die Anzahl schädlicher Bakterien, die möglicherweise krebsauslösende Substanzen produzieren und stimuliert das Immunsystem.


Johannisbeeren rot und schwarz
Johannibeeren sind richtige Vitamin C-Bomben, außerdem sind sie reich an Kalium, Eisen und zahlreichen Spurenelementen. Durch den hohen Gehalt an Pektin helfen sie bei Verdauungsstörungen und die rote und Schwarze Johannisbeere gelten als Fänger freier Radikale. So schützen die kleinen Früchte vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die enthaltenen B-Vitamine sorgen für schönes Haar und starke Nerven. Rote Johannisbeeren enthalten zudem nur 40 Kalorien pro 100 Gramm, die schwarze Variante kommt auf 50 Kalorien. Gesundes Naschen in vollendeter Perfektion. Wer an Verstopfung leidet, ist mit Johannisbeeren ebenfalls gut beraten, denn die vielen kleinen Kerne in der Beere kurbeln die Verdauung an


Kaki-Frucht
Vitamin A und Lycopin


Knoblauch, Lauch, Lauchzwiebeln, Bärlauch und Porree
enthalten Allicin (Diallylsulfid und Diallyldisulfid – auch in Zwiebeln), verhindert die Bildung von krebserregenden Substanzen (Nitrosamine) im Körper.
Außerdem haben die Gewächse eine fibrinolytische Eigenschaft, wirken einer Blutverdickung entgegen und verhindern Krampfadern und Venenleiden.
Ist sehr positiv für den Cholesterinspiegel, hält ihn niedrig.


Kohl:
Krebszellen verabscheuen Kohl. Der Verzehr von fünf oder mehr Portionen Kohlgemüse (Brokkoli, Rosenkohl, Grün-, Weiß- oder Rotkohl) pro Woche halbiert das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Auch bei Brustkrebs wurden solche Effekte beobachtet. Tipp: Kohlgemüse nur kurz kochen und gut kauen, damit sich die krebshemmende Wirkung voll entfaltet.


Koriander
enthält d-Limonen (auch in Zitronen, Dill, Rosmarin, Fenchel und Kümmel), hemmt das Wachstum der Krebszellen.


Kurkuma
das leuchtend gelbe Gewürz, das in den Currymischungen enthalten ist, enthält Curcumin, wirkt antioxidativ sowie entzündungshemmend. Es hemmt die Bildung von Blutgefäßen im Tumor und verlangsamt das Wachstum von Krebsvorläuferzellen. Brust- und Eierstocktumoren scheint das Curcumin die Energiequellen zu rauben. Empfehlenswerte Dosis zur Vorbeugung: täglich ein Teelöffel in Suppen oder Saucen. Kurkuma am besten zusammen mit Pfeffer und Öl verzehren, da dies die Aufnahme durch den Körper verbessert


Leinöl
Omega-3-Fettsäuren. Es gibt eine spezielle Krebsdiät die mit dem Verzehr von Leinöl einhergeht. Ich bevorzuge den Budwig Quark und gebrauche das gesunden Leinöl oft für Salatsaucen und Smoothies.


Leinsamen
enthalten Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA – auch in frischen Walnüssen, Walnussöl, Rapsöl, Sardinen, Heringen, Makrelen und Lachs), senken das Erkrankungsrisiko für Brust-, Darm- und Prostatakrebs, drosseln die Produktion von Entzündungsmolekülen, hemmen die Bildung von Blutgefäßen im Tumor, behindern die Metastasenbildung und verbessern die Wirksamkeit der Chemotherapie


Lippenblüttler
Minze, Thymian, Majoran, Oregano, Basilikum, Rosmarin, beinhalten Terpene die die Karziogenese beeinflussen.


Minze
enthält Perillasäure (auch in Kümmel, Salbei und Zitronengras), verbessert die Wirksamkeit von Chemotherapie und Bestrahlung.


Nüsse
Walnüsse und Haselnüsse liefern Omega-3-Fettsäuren und Magnesium
Pecanüsse: Ellagsäure
Mandeln: Magnesium


Oregano
enthält Carvacrol (auch in Bohnenkraut, Thymian, Dill, Liebstöckel und Majoran), wirkt antioxidativ, schützt das Erbgut vor krankhaften Schädigungen und hemmt das Wachstum von Krebszellen.


Paprika
enthält viel Beta-Karotin und Vitamin-C, die als Antioxidanzien krebsvorbeugend wirken.


Petersilie
enthält Apigenin (auch in Weizenkeim, Estragon, Koriander und Oregano), hemmt die Metastasenbildung ebenso wie die Bildung von Blutgefäßen im Tumor.


Pilze
vor allem Shiitake-Pilze, Maitake, Kawaratake und Enoki Portobello und Champignons enthalten Lentinan und Polisaccaride, stimulieren das Immunsystem und verbessern die Wirksamkeit der Chemotherapie


Quinoa
enthält viel Ballaststoffe und Proteine. Guter Ersatz für Kartoffeln.


Radieschen
liefern Nährstoffe für die Blutbildung und das zellwachstum. Darin enthaltene Senföle vernichten Bakterien die sich auf Schleimhäuten niederlassen.


Rhabarber
Rhabarber enthält viel Kalzium, gut für die Knochenbildung, Vitamin B stärkt die Zellbildung, gut für haare, Haut, Folsäure für die Blutbildung, Kalzium stärkt die Nerven und beruhigt. Rhabarber fördert die Verdauung und zerstört Magen und Darmbakterien. Bindet Fettstoffe, hilft beim abnehmen. Nicht für Gichtpatienten geeignet.


Rosmarin
enthält Camosol (auch in Oregano), wirkt antioxidativ, aktiviert die Reparaturmechanismen in krankhaften Zellen und hemmt das Wachstum der Krebszellen;


Rote Beete
enthält sehr viel Folsäure und unterstützt damit die produktion der roten Blutkörperchen, die durch die Chemotherapie reduziert werden.
Außerdem macht sie uns schön, Silizium stärkt Haut und Knochen.


Rotwein
(eine besonders angenehme Krebsvorsorge, die mit höchstens einem Glas am Tag ihre Wirkung entfaltet) enthält Resveratrol (auch in Erdnüssen), hemmt die Bildung von Blutgefäßen im Tumor und verhindert die Bildung von krebserregenden Substanzen im Körper;


Schwarze Johannisbeeren
enthalten eine große Menge Vitamin E, stärken das Immunsystem, kurbeln die Blutbildung an und fördert den Knochenaufbau, da sie einen hohen Calzium und Kalium-Gehalt nachweisen.
Sind ebenfalls Krebsverhinderer, da sie freie Radikale binden!


Soja
enthält Polyohenole (Isoflavonoide, Isoflavone), hemmt das Wachstum der Krebszellen, vor allem bei so genannten hormonabhängigen Krebsarten wie Brust- und Prostatakrebs); Ist bei Brustkrebspatientinnen umstritten, mit dem Onkologen besprechen!


Spargel
Eine Vitaminbombe! Vitamin B1, B2, B6, B3, und ganz viel Folsäure und Zink. Stärkt das Immunsystem, beugt Entzündungen vor, stärkt die Nerven, wirkt bei Darmträgheit und Verstopfung, hilft abzunehmen, aktiviert den Stoffwechsel, kräftigt die Schleimhäute (hilft bei Chemo-Nebenwirkungen: Schleimhauttrockenheit. Spargel wirkt zellverjüngend und kräftigt Haut, Haare und das Bindegewebe.


Thymian
enthält Thymol (auch in Oregano, Dill, Koriander, Kreuzkümmel, Fenchel, Majoran, Basilikum und Rosmarin), wirkt antioxidativ und schützt das Erbgut vor krankhaften Schädigungen.


Tomaten
enthalten Carotinoide (Lycopin), wirken antioxidativ und hemmen das Wachstum der Krebszellen. Das Kochen mit Olivenöl oder anderem Fett verbessert die Aufnahme durch den Körper;


Vollkornbrot und Vollkornflocken
die Ballaststoffe im Vollkornbrot und Flocken bremsen die Produktion von Gallensäuren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigt. Die optimale Wirkung erreicht man bei zwei bis drei Scheiben pro Tag.


Walnüsse
Walnüsse sind so gesund, weil sie viele Antioxidanten enthalten. So beinhaltet eine Walnuss doppelt so viele Antioxidanten als beispielsweise Mandeln oder Erdnüsse. Aber nicht nur das: Die Antioxidanten der Walnuss entfalten bei der Bildung Freier Radikaler eine besonders günstige Wirkung. Antioxidanten sind für den menschlichen Körper deshalb so wichtig, da sie Jagd auf die Freien Radikalen machen. Diese können Körperzellen schädigen. Bisher galt Vitamin E als besonders effektiver Radikalenfänger. Doch nun zeigte es sich, dass Walnüsse zwei bis fünfzehn Mal mehr Antioxidantien enthalten, als Vitamin E. Somit ist der Schutz vor Zellschäden bei Walnüssen besonders hoch,


Zimt
Gingerol, sh Ingwer


Zitronen, Orangen
und andere Zitrusfrüchte enthalten Polyphenole (Flavanone), wirken entzündungshemmend und verhindern die Bildung von krebserregenden Substanzen im Körper.


Zwiebel
Siehe Knoblauch